Dieses Projekt hat das Ziel, die Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit der Bergbauern durch klimasensible Agroforstpraktiken und diversifizierte Erwerbsmöglichkeiten zu stärken.
Für den Zeitraum 12/2025 bis 03/2026 gibt es erste vielversprechende Fortschritte: Die Bauern beginnen, die Agroforstwirtschaft als tragfähige Einkommensquelle zu nutzen. Fünf Satellitenbaumschulen und das Khiraule Agroforestry Resource Centre (K-AFRC) produzieren aktiv Setzlinge, unterstützen die Anpflanzungsbemühungen und generieren erste Einnahmen. Im ersten Berichtszeitraum erzielten die Baumschulen Einnahmen in Höhe von 80.425 NRs. aus dem Verkauf von Setzlingen, während sie gleichzeitig einen wachsenden Bestand zur Deckung des künftigen Bedarfs aufrechterhielten.
Es wurden erhebliche Anstrengungen im Bereich des Kapazitätsaufbaus und der Technologieverbreitung unternommen. Insgesamt nahmen 1.030 Landwirte an 38 Schulungen zu biointensiver Landwirtschaft, Geschlechtergleichstellung und nachhaltigen landwirtschaftlichen Praktiken teil. 324 Landwirte erhielten Gemüsesaatgut, um den Hausgartenbau zu fördern. Zusätzliche Unterstützung in Form von Folientunneln, Bewässerungssystemen und Teichen hat die Produktionskapazitäten gestärkt. Bauernfeldschulen und Initiativen zum mehrschichtigen Anbau verbessern das praktische Wissen, die Widerstandsfähigkeit und die Diversifizierung der Anbausysteme weiter.
Das Projekt hat auch Fortschritte bei der Stärkung von Institutionen und der Förderung von Nachhaltigkeit erzielt. Ressourcenzentren und Satellitenbaumschulen werden als Agrarunternehmen aufgebaut, wobei Frauen und Jugendliche aktiv einbezogen werden. Schulbasierte Agroforstinitiativen und die Einrichtung einer gemeinschaftlichen Saatgutbank fördern den langfristigen Wissenstransfer, den Erhalt der Biodiversität und die Erhaltung lokalen Saatguts.
Zwar haben formelle Forschungsaktivitäten noch nicht begonnen, doch haben Partnerschaften mit wichtigen Institutionen wie dem Patlekhet Agroforestry Resource Centre (PAFRC), auch bekannt als Everything Organic Next (EVON), und dem Deusa Agroforestry Resource Centre (DAFRC) die technischen Kapazitäten, den Wissensaustausch und die Innovation bei agroforstwirtschaftlichen Praktiken gestärkt. Insgesamt verläuft das Projekt reibungslos, was auf ein starkes Management, regelmäßige Überwachung und eine enge Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden zurückzuführen ist. Dies gewährleistet eine effektive Umsetzung und schafft eine solide Grundlage für die Erreichung langfristiger Ergebnisse.
Die nächsten Schritte:
- Produktion, Verteilung und Anpflanzung von Setzlingen: Gemäß dem Projektplan werden unter Verwendung von lokal gewonnenem Saatgut und Wurzelstöcken etwa 500.000 Setzlinge produziert und verteilt. In den nächsten drei Monaten wird die Produktion von Setzlingen für Obst-, Nuss- und lokal geeignete Futterpflanzen maximiert. Unter den Landwirten wird eine Bedarfsanalyse für die Sommerbepflanzung durchgeführt. Auf dieser Grundlage ist die Verteilung von mindestens 150.000 Setzlingen – darunter Zitrusfrüchte, Avocado, Macadamia, Tee, Kaffee und Futterpflanzen – an die Landwirte geplant.
- Einrichtung einer kommunalen Saatgutbank: Auf Gemeindeebene werden Schulungen organisiert, um das Bewusstsein für die Bedeutung von Saatgutbanken und die damit verbundenen rechtlichen Verfahren zu schärfen. Die verfügbaren lokalen Saatgutressourcen werden ermittelt, und es werden Daten aus allen Stadtbezirken der Gemeinde erhoben.
- Einrichtung von Agroforstgärten an Schulen (Gurukul-Ansatz): Es wird praxisorientiertes, klimafreundliches landwirtschaftliches Lernen eingeführt, um zukünftige junge Landwirte zu fördern. An drei Schulen werden Agroforst-Schulgärten als „lebende Labore“ vollständig eingerichtet. Die Zusammenarbeit mit weiteren Schulen wird verstärkt, um das gegenseitige Lernen zu fördern und den Wissenstransfer von den Schülern zu ihren Familien und der breiteren Gemeinschaft zu erleichtern.
- Einrichtung und Überwachung von Hausgärten: In 352 ausgewählten Haushalten werden Hausgärten angelegt. Es werden regelmäßige Kontrollbesuche und Datenerhebungen durchgeführt, um den Fortschritt zu überwachen. Es werden Saatgut und Setzlinge verteilt, um die Entwicklung und Bewirtschaftung vielfältiger, ernährungssensibler Hausgärten zu unterstützen.
- Fortsetzung von Schulungen und Kapazitätsaufbau: Durchführung gezielter eintägiger Schulungen für mindestens 1000 Landwirte zu verschiedenen Aspekten der Agroforstwirtschaft, der Anpassung an den Klimawandel, der nachhaltigen Landbewirtschaftung und des integrierten Pflanzenschutzes (IPM) durch das Personal.
Mehr Informationen zum Projekt: Gender-gerechtes Agroforstprojekt für nachhaltige Lebensgrundlagen, Klimaresilienz und Anpassung
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